Rebsorten

Rebsorten


Alfrocheiro

Alfrocheiro 

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal. Sie wird häufig als Verschnitt genutzt.

Sie kennzeichnet eine kräftige Farbe.  

Alicante Bouschet

Alicante Bouschet 

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung aus dem Jahr 1855 durch Alicante Henry Bouschet. Er kreuzte Grenache und Petit Bouschet. Die Rebsorte wird vor allem in Südfrankreich und Nordafrika angebaut.

Sie dient vor allem für Verschnitte auf Grund ihrer dunklen Farbe, kann aber auch alleine vinifiziert bei guten Winzern zu absoluten Spitzenweinen führen.

Antao Vaz

Antao Vaz 

Die weiße autochthone Rebsorte stammt aus Portugal. Dort wird sie vor allem im Alentejo angebaut.

Arinto

Arinto, Pedernã

Die sehr alte weiße Rebsorte ist vor allem im Portugal verbreitet. 

Sie zeichnet sich durch einen hohen Säuregehalt aus und wird häufig mit Riesling verglichen.

Auxerrois

Auxerrois

Auxerrois ist eine weiße Rebsorte. Der Name ist wahrscheinlich von dem der französischen Grafschaft Auxerre abgeleitet, aus deren Umgebung sie stammt. Die Auxerrois-Rebe gehört zur Gruppe der Burgunder und ist eine natürliche Kreuzung zwischen Pinot und Weißer Heunisch.

Die weltweite Verbreitung der Sorte liegt bei ca. 3.000 Hektar bestockter Rebfläche.

Azal

Azal

Die autochthone rote Rebsorte stammt aus Portugal.

Die spätreifende Rebsorte erbringt einen farb- und säurereichen Wein, der zumeist für Verschnitte verwendet wird.

Baga

Baga

Es handelt sich um eine autochthone rote Rebsorte aus Portugal, die vor allem in der Bairrada angebaut wird. Ihre Rebfläche beträgt ca. 11.000 ha. Der Name bedeutet Beere.

Sie erbringt säurebetonte und tanninreiche Weine, mit einem typischen Geschmack nach schwarzer Johannisbeere.

Barbera

Barbera

Barbera ist eine hochwertige rote Rebsorte aus dem Piemontwo sie schon im 13. Jahrhundert angebaut wurde. Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark.

Die Weine der spät reifenden Rebe haben einen hohen Säuregehalt sind gerbstoffarm und gelten als kraftvoll, mit ausgeprägten Pflaumen-Aromen, geringem Tannin und vollem Körper. Ihre Farbe ist tief-rubinrot.

Blaufränkisch

Blaufränkisch; Lemberger

Der Blaufränkisch ist eine rote Rebsorte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist sie auch in Deutschland heimisch und wird vor allem in Württemberg angebaut.In Deutschland ist das gebräuchliche Synonym für Blaufränkisch der Lemberger.

Die gewonnenen Weine sind rassig, feinsäuerlich und tanninbetont und haben eine dunkle, rubinrote Farbe mit violettem Schimmer, das fruchtige Aromen, vor allem Kirsch- und Beerennoten, entwickelt.

Bourboulenc

Bourboulenc

Die weiße Rebsorte ist sehr alt und stammt vermutlich aus Griechenland. Sie wird vor allem in Südfrankreich angebaut. Die seltene Rebsorte wird meistens als Verschnitt verwendet.

Cabernet Cubin

Cabernet Cubin

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Blaufränkisch x Cabernet Sauvignon. Die Kreuzung erfolgte 1970 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsheim - Würrtemberg. In Deutschland sind mt dieser Rebsorte ca. 25 ha bepflanzt.

Die gewonnenen Weine sind farbkräftig und tanninbetont mit einer Cabernet-Sauvignon-Note.

Cabernet Dorio

Cabernet Dorio

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Dornfelder x Cabernet Sauvignon. Die Kreuzung erfolgte 1971 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsheim - Würrtemberg. In Deutschland sind mt dieser Rebsorte ca. 30 ha bepflanzt.

Die gewonnenen Weine sind feinfruchtig und samtig mit einer Cabernet-Sauvignon-Note.

Cabernet Dorsa

Cabernet Dorsa

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Dornfelder x Cabernet Sauvignon. Die Kreuzung erfolgte 1971 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsheim - Würrtemberg. In Deutschland sind mt dieser Rebsorte ca. 250 ha bepflanzt.

Die gewonnenen Weine sind farbintensiv, tanninreich und haben deutliche Kirsch- und Paprikaaromen.

Cabernet Franc

Cabernet Franc

Die rote Rebsorte ist uralt und ein beliebter Verschnittpartner.

Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon ist der Tanningehalt geringer. Im Bukett sind vegetabile Noten merkbar.

Cabernet Mitos

Cabernet Mitos

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1970 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Württemberg).

Die spät reifende und frostharte Sorte belegt in Deutschland ca. 350 Hektar Rebfläche mit steigender Tendenz.

Cabernet Mitos erbringt körperreiche, tanninbetonte und farbkräftige Rotweine, die gut für einen Barrique-Ausbau geeignet sind.

Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon 

Die rote Rebsorte zählt zu den besten und berühmtesten der Welt, den sogenannten Cépages nobles und liefert einen feinen, langlebigen Rotwein. Sie ist mit knapp 150.000 ha Rebfläche weltweit mit Abstand die meistangebaute Spitzensorte der Welt. Ihre außergewöhnliche Fähigkeit liegt darin, dass unter verschiedensten Klima- und Bodenbedingungen das Bouquet und der Geschmack unverwechselbar bleiben.

Die Beeren sind klein und hartschalig. Der Cabernet Sauvignon hat großen Charakter, ist würzig, kräuterduftig, gerbstoffreich und besitzt das typische Aroma von schwarzen Johannisbeeren.

Camarate

Camarate, Castelão Nacional  

Die rote Rebsorte ist eine autochthone Sorte aus Portugal. Die Anbaufläche beträgt weniger als 700 ha mit einer fallenden Tendenz.

Die Sorte erbringt dunkelrote, tanninbetonte, fruchtige Weine mit dem typischen Bukett von Waldbeeren, Himbeeren und Gewürzen.

Carmenere

Carmenère

Die rote Rebsorte stammt aus Frankreich. Carmenère ist eine Kreuzung aus Gros Cabernet und Cabernet Franc. In Chile belegt sie über 7.000 ha Rebfläche und wird dort seit 1850 angebaut. Kleine Bestände gibt es noch in Australien, Neuseeland und Italien.

Die Rebe erbringt dunkelvioletten, körperreichen Wein mit weichen Tanninen und Schokolade, Tabak und Lederaromen.

Canaiolo Nero

Canaiolo nero

Die rote Rebsorte wird in ganz Mittelitalien und Sardinien angebaut. Sie gilt als sehr alt.

In der Regel wird Canaiolo Nero nur als Verschnittpartner für den Sangiovese ausgebaut. Sortenrein vinifiziert ist der Wein eher bitter.

Die Rebsorte bringt neben der intensiven Farbe vor allem einen ausgeprägten Duft mit.

Carignan

Carignan, Mazuelo 

Die rote Rebsorte ist mit ca. 240.000 ha die fünfthäufigste Rebsorte der Welt und die zweihäufigste rote Rebsorte. Ihre Verbreitung ist jedoch rückläufig. Ursprünglich stammt sie aus Spanien. Die Traube wird häufig als Verschnittpartner verwendet, da nur alte Rebstöcke charakterstarke Weine hervorbringen jedoch der Ertrag auch bei jungen Weinstöcken sehr hoch ist.

Der Wein ist tiefdunkel, tannin- und säurereich, mit wenig Aroma.

Cercial

Cercial

Bestandteil zahlreicher Namen von weißen Rebsorten in Portugal. Zum Teil sind dies auch gegenseitige Synonyme oder Synonyme für andere Rebsorten.

Chardonnay

Chardonnay

Die weiße Rebsorte zählt zu den besten und berühmtesten der Welt, den sogenannten Cépages nobles.

Drei Viertel der französischen Chardonnay-Bestände befinden sich in der Champagne und im Burgund. Der Chardonnay wird in fast allen europäischen Ländern, in Australien, in Südamerika und in Nordamerika angebaut.

Als einer der wenigen Weißweine kann der Chardonnay durchaus vom Ausbau in Holzfässern profitieren.

Sein Wein zeichnet sich vor allem durch Körperreichtum aus, das Bukett besteht aus einem breiten Spektrum nach Himbeeren, Vanille, Tropenfrüchten, Pfirsichen, Tomaten, Tabak, Tee und Rosen.

Ciliegiolo

Ciliegiolo

Die rote Rebsorte ist in ganz Mittelitalien in den Regionen Abruzzen, Basilikata, Emilia-Romagna, Ligurien, Toskana und Umbrien weit verbreitet.

Ihre Weine sind kraftvoll, jedoch mit wenig Säure und meist einem hohen Alkoholgehalt. Geschmacklich sind die Kirschnoten vorherrschend, aus denen auch der Name (Ciliegia = italienisch für Kirsche) sich ableitet.

Die Sorte wird häufig mit dem Sangiovese verschnitten.

Clairette Blanc

Clairette

Die weiße Rebsorte wird weltweit kultiviert. In der Vergangenheit wurde sie hauptsächlich zur Herstellung von Wermut genutzt. Mittlerweile werden jedoch auch reinsortige Weine hergestellt. Die weltweite Anbaufläche ist rückläufig.

Die Weine sind alkoholstark und meist säurearm. Typische Aromen sind grüne Äpfel, Fenchel und Lindenblüten.

Codega Blanc

Códega Blanc, Síria

Die weiße Rebsorte wird in Portugal auf ca. 11.000 ha kultiviert. Sie wird hauptsächlich für weißen Portwein eingesetzt.

Corvina

Corvina

Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Sie wird vor allem im Nordosten Italiens in den Regionen Venetien und Lombardei angebaut und belegt in Italien ca. 6.500 ha Rebfläche. In den DOC-Rotweinen Bardolino und Valpolicella ist sie die dominierende Sorte.

Die spät reifende Sorte erbringt farbkräftige, fruchtige und eher tanninarme Rotweine mit charakteristischem Sauerkirschen-Aroma. Ihre Trauben sind besonders gut für das Verfahren Recioto (Trocknen), z.B. beim Amarone, geeignet.

Dolcetto

Dolcetto

Die rote Rebsorte wurde nachweislich schon im 14. Jahrhundert in den italienischen Regionen Ligurien und Piemont kultiviert. Der Name bedeutet kleiner Süßer und bezieht sich auf die süßen Trauben.

Die früh reifende und säurearme Sorte liefert einen intensiv rubinroten Wein mit leichter Tendenz zu Granat-Tönen in der Alterung. Die milden und fruchtigen Weine bestechen durch einen Geschmack nach Süßholz und Mandeln.

Donzelinho Branco

Donzelinho Branco

Es handelt sich hierbei um eine autochthone weiße Rebsorte aus Portugal und bedeutet weißer Edelknecht. Die angebaute Rebfläche beträgt weniger als 1.000 ha.

Die Rebsorte liefert leichte Weißweine mit einer schönen zitronengelben Farbe und einem Duft, der entfernt an Lavendelwasser erinnert.

Dornfelder

Dornfelder

Es handelt sich um eine Neuzüchtung aus dem Jahr 1955 durch eine Kreuzung der beiden Sorten Helfensteiner und Heroldrebe. Der Name geht auf Immanuel A. L. Dornfeld zurück, nach dessen Initiative die Weinbauschule in Weinsberg gegründet wurde. Vor allem in Deutschland sind ca. 10.000 ha mit der Rebsorte bepflanzt.

 

Die dickschaligen Beeren ergeben farbkräftige, körper- und tanninreiche Weine mit fruchtigem, an Sauerkirschen erinnernden Geschmack. Auf Grund ihrer schwarzroten Farbe wird sie auch als Verschnittpartner anderer Rotweine genutzt.

Espadeiro

Espadeiro

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal.

Die spät reifende und ertragreiche Sorte erbringt hellrote Rotweine, die auch für die Produktion von Roséweinen verwendet werden. Sie wird in den Bereichen Beiras, Douro und Vinho Verde angebaut.

Fernao Pires

Fernão Pires; Maria Gomes

Die weiße Rebsorte ist eine autochthone Rebe aus Portugal. Mit ca. 25.000 ha ist sie die am häufigsten angebaute weiße Rebsorte Portugals. Häufig wird sie als Verschnittwein genutzt.

Die Rebe ergibt fruchtige, aroma- und säurebetonte Weine mit viel Bukett bei dem das Honigaroma hervorsticht. Im Mund schmecken sie nach frischem grünen Pfeffer und gekochtem Kohl.

Friulano

Friulano 

Die autochthone weiße Rebsorte ist die meistangebaute in der italienischen Region Friaul Julisch-Venetien. Auch in den Regionen Lombardei, Latium und Venetien sowie in Slowenien wird sie angebaut. Der Friulano ist eine spät reifende und ertragsreiche Rebsorte.

Typisch für den Friulano sind seine stroh- bis goldgelbe Farbe und sein blumiges Bukett bei dem vor allem der Mandelduft hervorsticht.

Garganega

Garganega 

Die weiße Rebsorte ist vor allem in der italienischen Region Friaul Julisch-Venetien, Lombardei und Umbrien verbreitet.

Die spät reifende Sorte ist sehr ertragreich und bringt duftige Weine mit angenehmen Mandel- und Zitronenbukett hervor.

Gewürztraminer

Gewürztraminer

Die weiße Rebsorte ist eine der ältesten kulitivierten Reben in Europa. Die Sorte wird auf der ganzen Welt angebaut, hauptsächlich aber in Frankreich (Elsass), den USA (Kalifornien und Oregon) und Italien.

Die Farbe des Weines ist intensiv und liegt zwischen grüngelb und goldgelb, die rötlichen Beeren haben manchmal auch einen leicht rötlichen Schimmer. Intensive und charakteristische Aromen aus Rose, Litschi, Bitterorange und Marzipan. Am Gaumen ist neben der weinigen Fülle ein zarter, pikanter Bitterton erkennbar.

Gouveio

Gouveio, Verdelho

Die weiße autochthone Rebsorte stammt aus Portugal. Dort liegt die Anbaufläche bei ca. 2.500 ha.

Der ursprüngliche Name Verdelho wurde durch Gouveio ersetzt, da es immer wieder zu Verwechslungen mit der gleichnamigen, aber nicht identischen Sorte kam, die auf Madeira angebaut wird.

Die Weine sind alkoholreich und von mittlerer Säure.

Graciano

Graciano 

Die rote Rebsorte ist unter zahlreichen Synonymen bekannt, so z.B. als Cagnulari in Italien. In Spanien ist sie hauptsächlich in der D.O. Rioja und der D.O. Navarra beheimatet. Sie wird hauptsächlich als Verschnittwein genutzt.

Die Weine sind dunkelrot, tannin- und extraktreich. Sie besitzen ein kräftiges Aroma.

Grechetto

Grechetto

Die weiße Rebsorte wird vorwiegend in den italienischen Regionen Latium, Umbrien und Toskana kultiviert. Der Name deutet auf einen griechischen Ursprung hin.

Sie liefert einen körperreichen Wein mit nußigem Aroma.

Grenache

Grenache, Garnacha Tinta

Die rote Rebsorte ist die vierthäufigste angebaute der Welt. Ihre geschätzte Rebfläche liegt bei mindestens 300.000 ha. Sie stammt vermutlich aus der nordspanischen Provinz Aragón.

Die frühreifende Rebe ist Widerstandsfähigkeit gegen Dürre in heißen, trockenen Weinbau-Gebieten.

Die Trauben sind tannin- und farbarm und können daher gute fruchtige und charaktervolle Weine liefern.

Isabella

Isabella

Die rote Rebsorte hat ihren Ursprung in Nordamerika. Die Gesamtrebfläche liegt bei ca. 70.000 ha. Die Sorte ist sehr gut für tropische und subtropische Bedingungen geeignet.

Jaén du Dão

Jaén du Dão

Die rote Rebsorte wird in der portugiesischen Region Beiras und Dão kultiviert. Derzeit beläuft sich die Refläche auf ca. 3.500 ha.

Die früh reifende Rebe erbringt säure- und tanninarme aber farbkräftige Weine.

Lagrein

Lagrein

Die autochthone rote Rebsorte wird in Südtirol angebaut.

Der Lagrein ist ein intensiver, rubin- bis granatroter Wein mit ausgeprägter kraftvoll-eleganter Frucht, Struktur und Fülle. Das Tannin ist nur leicht ausgeprägt und der Säuregehalt ist eher niedrig.

Loureiro

Loureiro

Die autochthone weiße Rebsorte stammt aus Portugal. Neben der Albarino ist sie die zweitwichtigste weiße Sorte für den DOC-Wein Vinho Verde. In Portugal beträgt die bestockte Fläche ca. 3.000 ha.

Die spät reifende und sehr wuchsstarke Rebe erbringt aromatische Weißweine, die häufig verschnitten werden.

Macabeo

Macabeo, Viura 

Die weiße Rebsorte stammt wahrscheinlich aus dem Nahen Osten und gelangte von dort nach Spanien. Die weltweite Rebfläche beträgt ca. 50.000 ha, hauptsächlich in Nordspanien. Dort ist sie, die am häufigsten angebaute weiße Rebsorte.

Die bernsteinfarbene, ertragreiche Sorte erbringt einen eher säurearmen Wein mit blumigem Charakter.  

Malbec

Malbec 

Hierbei handelt es sich um eine alte französische rote Rebsorte, die ihren Ursprung wahrscheinlich im nördlichen Burgund hat. Die weltweite Anbaufläche liegt bei ca. 35.000 ha. Häufig wird die Rebsorte als Verschnittpartner mit dem Merlot genutzt.

Die gewonnen Weine haben eine lilaschwarze Farbe. In der Nase weisen sie vielschichtige Aromen vor allem von Pflaumen und Tabak auf, jedoch sind auch Noten von Blaubeeren, Lorbeer, Wacholder, unterschiedliche Gewürze, Kirschen und Bitterschokolade nicht ungewöhnlich.

Malvasia

Malvasia 

Dieser Name ist eine vor allem in Italien, Spanien und Portugal gebräuchliche Bezeichnung für viele verschiedene Rebsorten. Die meisten davon sind helle Sorten, aus denen meistens farbintensiver, süßer und alkoholstarker Wein gekeltert wird.

Marsanne

Marsanne 

Die weiße Rebsorte stammt aus dem nördlichen Rhonetal. Benannt ist die Rebsorte nach der Ortschaft Marsanne im französischen Departement Drome. Weltweit sind ca. 2.000 ha bepflanzt.

Der gekelterte Wein ist meist tieffarben, körperreich und aromatisch. Typisch ist sein Mandel-Bukett.

Merlot

Merlot

Die rote Rebsorte stammt vermutlich ursprünglich aus Bordeaux. Als Verschnitt, vor allem mit Cabernet Sauvignon , macht sich die Rebsorte vorteilhaft bemerkbar.

Die fruchtigen, körperreichen und vollmundigen Weine bestechen durch ihre helle, rubinrote Farbe und sind süffig und eher weich.

Molinara

Molinara

Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Dort wird sie vor allem in den Regionen Lombardei und Venetien angebaut und belegt insgesamt rund 1.600 Hektar Rebfläche.

Die sehr spät reifende Rebe erbringt fruchtige Rotweine mit relativ niedrigem Alkoholgehalt

Montepulciano

Montepulciano

Die rote Rebsorte wurde nach der malerisch auf einem 600 Meter hohen Hügel liegenden Stadt in der Provinz Siena in der Toskana benannt. Die Rebsorte ist in ganz Mittelitalien vor allem in den Regionen Abruzzen, Marken und Molise verbreitet und belegt insgesamt ca. 35.000 ha Rebfläche.

Die spät reifende Sorte ist farbintensiv, bodenständig bis feinwürzig und kann tannin- und alkoholreiche Rotweine erbringen.

Mourvedre

Mourvedre, Monastrell

Die rote Rebsorte ist vor allem in Spanien (Monastrell) und Südfrankreich (Mourvedre) verbreitet. Ursprünglich stammt die Sorte aus Spanien. Dort beträgt ihre Anbaufläche ca. 100.000 ha.

Sie wird hauptsächlich als Verschnitt genutzt.

Die Traube liefert dunkelfarbige und tanninreiche Weine mit einem starken Brombeeraroma.

Müller Thurgau

Müller Thurgau, Rivaner

Die weiße Rebsorte ist die erfolgreichste Neuzüchtung der Welt. Sie entstand aus Riesling x Madeleine Royal. Die weltweite Rebfläche beträgt ca. 40.000 ha und ist vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. 

In Deutschland versteht man unter dem Begriff Rivaner auch einen speziellen Ausbaustil von Müller Thurgau Weinen, nämlich kühle Gärung und trocken ausgebaut.

Die fruchtig-frischen und eher säurearmen Weine sind blass bis hellgelb. Je nach Standort haben diese ein mehr oder weniger blumiges Bukett, bei dem vor allem der Muskatton hervorstechen kann.

Muscadelle

Muscadelle 

Die weiße Rebsorte stammt wahrscheinlich aus dem französischen Bordeaux. Es ist umstritten, ob eine Verwandtschaft zum Muskateller besteht. Häufig dient sie sie als Verschnittwein mit dem Semillon und dem Sauvignon Blanc. Ca. 4.000 ha sind weltweit mit der Rebsorte bepflanzt.

Die Weine sind aromatisch, blumig und stark duftend.

Muscat Blanc a Petits Grains Ronds

Muscat Blanc à Petits Grains Ronds

Die weiße Rebsorte ist die edelste Spielart aus der großen Familie des Muskateller. Sie zählt zu den ältesten Rebsorten überhaupt und war schon im 12. Jahrhundert in Deutschland und im 14. Jahrhundert im französischen Languedoc-Roussillon bekannt. Die Sorte wird heute weltweit angebaut und belegt insgesamt etwa 80.000 Hektar Rebfläche.

Die Rebsorte besitzt den typischen Muskatton, den sie den aus ihr gekelterten Weinen auch schon in kleinen Mengen verleiht.

Muskateller

Muskateller 

Die weiße Rebsorte ist eine der ältesten Reben der Welt. Vermutlich stammt sie aus Kleinasien. Es gibt ca. 200 Mutationen und Spielarten mit unterschiedlichsten Bezeichnungen.  

Das Bukett weist einen typisch ausgeprägten, traubigen Muskatton auf. Die Weine sind meist leicht und haben eine feinfruchtige Säure.

Nebbiolo

Nebbiolo

Die rote Rebsorte ist sehr alt und zählt zu den edelsten Sorten Italiens, den Cépages nobles. Die spät reifende Sorte wird vor allem im Aosta-Tal, dem Piemont und der Lombardei kultiviert. Die Anbaufläche beträgt insgesamt ca. 6.000 ha.

Aus den Reben wird der weltberühmte Barbaresco und Barolo kreiert. 

Die Sorte erbringt granat- bis dunkelrote, tannin- und extraktreiche Rotweine mit kräftiger Säure und Potential für große Langlebigkeit. Diese entwickeln ein aromatisches Bukett nach Teer, Veilchen und Rosen.

Negroamaro

Negroamaro

Die rote Rebsorte ist in Süditalien vor allem in der italienischen Region Apulien weit verbreitet. Die Rebfläche beträgt dort ca. 20.000 ha.

Negroamaro enthält reichhaltige Fruchtaromen nach schwarzer Johannisbeere und Kirsche. Sie erbringt alkoholreiche, tanninhaltige und potentiell langlebige Rotweine, die zumeist für Verschnitte verwendet werden.

 

Nero d’Avola

Nero d'Avola

Die rote Rebsorte wird fast ausschließlich auf Sizilien angebaut. Mit über 14.000 Hektar Rebfläche ist die Schwarze aus Avola dort die häufigste Rotweinsorte. Sie ist nach dem kleinen Städtchen im Südosten der Insel in der Provinz Siracusa benannt. Von dort breitete sich die Traube fast auf der ganzen Insel aus.

Die qualitativ hochstehende Sorte besitzt eher dünnhäutige, kleine und violettfarbene Beeren, die spät reifen. Sie erbringt alkohol- und farbintensive Weine, die sich auch ausgezeichnet für einen Barrique-Ausbau eignen.

Padeiro

Padeiro 

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal.

Die früh bis mittel reifende Rebe mit zuckerreichen Beeren erbringt hellfarbene, säurearme und fruchtige Rotweine, die auch für die Produktion von Roséweinen verwendet werden. Die Sorte wird hauptsächlich im portugiesischen Bereich Vinho Verde angebaut.

Palomino

Palomino 

Die sehr alte weiße Rebsorte ist die typische und hauptsächliche Sherry-Rebe. Daher liegt ihr Verbreitungsgebiet hauptsächlich im Sherrydreieck von Jerez de la Frontera, Puerto de Santa Maria und Sanlucar de Barrameda. Weltweit sind ca. 60.000 ha mit dieser Rebe bestockt.

Die aus Palomino gewonnenen Weine sind sowohl säure- als auch zuckerarm und ziemlich neutral.

Parraleta

Paraletta

Die rote Rebsorte wird im nördlichen Spanien in der D. O.Somontano kultiviert.

 

Die nahezu ausgestorbene Rebe erbringt duftige Rotweine.

Phoenix

Phoenix

Die weiße Rebsorte (auch Geilweilerhof GA-49-22) ist eine Neuzüchtung zwischen Bacchus x Villard Blanc. Die Kreuzung erfolgte durch Dr. Gerhardt Alleweldt.

Die mittelfrüh reifende Sorte ist gut gegen Frost und sehr gut gegen Pilzkrankheiten resistent. In Deutschland sind ca. 50 ha mit der Rebsorte bepflanzt. Der gelbgrüne, säurebetonte Wein besitzt einen dezenten Muskatton, ist kräftig vollmundig und besticht mit frischer bis kräftiger Säure.

Pinot Bianco

Pinot Bianco, Weißburgunder 

Pinot Bianco ist die italienische Bezeichnung (deutsch Weißburgunder) für die weiße Rebsorte Pinot Blanc. Vor allem im Nordosten Italiens, in den Regionen Friaul - Julisch Venetien, Lombardei, Südtirol und Venetien, ist der Pinot Bianco stark vertreten. 

Dem Pinot Bianco fehlt das sortentypisches Bukett, jedoch ist ein verhaltenen Duft nach Lindenblüten erkennbar. Er hat zumeist eine grünlich-gelbe Farbe mit einer guten Harmonie von Frucht und Säure.

Pinot Grigio

Pinot Grigio

Die Rebsorte zählt zu den Weißen, obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt sind. Die Beerenfarbe ist nur in den Epidermiszellen der Beerenhaut, jedoch nicht im Fruchtfleisch vorhanden. Sie ist eine Mutation des Spätburgunders. Es existieren zahlreiche bekannte Synonyme, wie z.B. Grauburgunder, Ruländer und Pinot Gries.

Der Pinot Grigio liefert säurearme, aber körper- und extraktreiche Weißweine von einer kräftigen goldgelben Farbe mit einem Bukett nach Mandeln und Honig.

Pinot Nero

Pinot Nero, Spätburgunder 

Die rote Rebsorte zählt zu den allerbesten der Welt, den so genannten Cépages nobles.

Für die Traube existieren zahlreiche Synonyme, wie z.B. Spätburgunder, Pinot Noir, Blauer Burgunder und Pignola.

Als Attribute für den Wein gelten das sortentypische Bukett, mit einem Aroma des typischen Burgunders nach zart herben Bittermandeln. Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Tannin und Säure. Er hat eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen.

Pinotage

Pinotage

Die rote Rebsorte ist eine südafrikanische Neuzüchtung aus dem Jahr 1924 zwischen Pinot Noir x Cinsaut. Die Sorte wird fast ausschließlich in Südafrika kultiviert.

Die früh reifende, ertragreiche Rebe hat einen hohen Zucker- und Säuregehalt. Der zumeist sortenrein hergestellte, purpurfarbige, fruchtige und vollmundige Wein hat weiche Tannine und ist lange lagerfähig.

Die Rebsorte besitzt ein charakteristisches, süßliches Bukett nach Lakritze und ist mit einem Burgunder zu vergleichen.

Portugieser

Portugieser 

Die rote Rebsorte stammt wahrscheinlich aus Portugal. In Deutschland war sie im Jahre 2009 nach Spätburgunder und Dornfelder die dritthäufigste Rotweinrebe.

Die mittel bis spät reifende Sorte liefert einen sehr hohen Ertrag. Das zarte Bukett erinnert an Heublumen und auch Kaffee, der Geschmack ist fruchtig und wenig gerbstoffhaltig.

Primitivo

Primitivo 

Primitivo ist eine rote Rebsorte die hauptsächlich in Apulien kultiviert wird. Die Primitivo-Rebe ist nach DNS-Analysen mit höchster Wahrscheinlichkeit mit der Zinfandel-Rebe identisch.

Die Weine zeichnen sich durch ein charakteristisches, an Zimt und dunkle Waldfrüchte erinnerndes Aroma aus.

Prugnolo Gentile

Prugnolo Gentile 

Die rote Rebsorte Prugnolo Gentile ist ein Klon des Sangiovese. Sie wird heute ausschließlich in Montepulciano selektioniert. Sie unterscheidet sich durch den hohen Gerbstoffanteil stark von den anderen Sangiovese-Klonen.

Rabigato

Rabigato

Rabigato ist eine autochthone Rebsorte aus Portugal. Hier vor allem in den Gebieten Douro, Trás-os-Montes und Vinho Verde. Ihr Anbau wurde bereits 1771 schriftlich erwähnt. Wahrscheinlich handelt es sich beim Namen um die Verballhornung des Begriffs Rabo de Gato (Katzenschwanz), auf Grund der Form bzw. Länge der Beeren.

Die Rebsorte liefert feine und alkoholreiche Weißweine mit einem schönen Muskataroma.

Refosco

Refosco

Die rote Rebsorte ist bereits seit dem Altertum bekannt. Vor allem in Friaul Julisch-Venetien und Istrien wird sie angebaut.

Die Rebe kann hervorragende Weine von dunklen intensiver Farbe (violett) mit ausgeprägter Säure und einem Pflaumen-Bukett hervorbringen.

Regent

Regent

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen der weißen Sorte Diana (Kreuzung aus Silvaner und Müller-Thurgau) sowie Chambourcin. Die mittelfrüh reifende und frostresistente Sorte gilt als die gegen beide Mehltaukrankheiten resistent.

Die Gesamtrebfläche in Deutschland beträgt ca. 2.200 Hektar.

Der tiefrote, farbkräftige und tanninbetonte Wein mit dezentem Bouquet erinnert an südländische Weine.

Ribolla Gialla

Ribolla Gialla

Die autochthone weiße Rebsorte wurde im italienischen Friaul bereits im Jahre 1289 urkundlich erwähnt. Sie war bis in das 19. Jahrhundert sehr beliebt und weit verbreitet, nach der Reblaus-Katastrpophe ging aber der Bestand stark zurück. Derzeit wird die Rebe vor allem in Friaul Julisch-Venetien angebaut. Die bestockte Rebfläche beträgt in Italien knapp 100 ha. 

Die Rebe erbringt blumige, säurebetonte Weine mit einem Zitronen-Bukett.

Riesling

Riesling

Die weiße Rebsorte gilt als eine der besten und wichtigsten Weißweintrauben und gehört zu den Cepages nobles. Die magische Kombination aus Säure, Körper und Extrakt machen ihn zu einem absoluten Spitzenwein, der weltweit angebaut wird.

Vor allem die süßen Weine haben ungeheures Alterungspotential. 

Die Farbe des Weins kann je nach Alter von blass-gelb mit Grünstich bis goldgelb reichen. Der Geschmack zeichnet sich in der Jugend durch vielfältige fruchtige Aromen, wie Aprikosen, Grapefruit, Limone, Zitrone, Apfel, Pfirsich und Passionsfrucht, aus. Normalerweise sind die Weine leicht bis mittelschwer, und werden als frisch, rassig und mineralisch beschrieben.

Rondinella

Rondinella

Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Sie wird dort hauptsächlich in den Regionen Venetien und Lombardei angebaut und belegt in Italien knapp 3.000 Hektar Rebfläche. Die spät reifende, ertragreiche Sorte erbringt farbkräftige und säurebetonte Rotweine.

Roupeiro

Roupeiro

Die weiße autochthone Rebsorte stammt aus Portugal. Dort wird sie vor allem im Alentejo auf einer Fläche von ca. 2.000 ha angebaut.

Roussanne

Roussanne 

Der Name dieser weißen Rebsorte leitet sich von den reifen, rostroten (roux) Beeren ab. Sie ist eine eher seltene Rebsorte, die hauptsächlich im französischen Rhonetal und in der Provence angebaut wird.

Oft wid die Traube als Verschnittwein genutzt.

Der aus Roussanne gewonnene, säurebetonte Wein hat ein ausgeprägtes blumiges Aroma.

Sagrantino

Sagrantino

Die rote Rebsorte wurde angeblich von Mönchen aus Kleinasien nach Italien eingeführt, wo sie vor allem in der Region Umbrien in der Gegend von Montefalco angebaut wird. Sie gilt als eine der besten autochthonen italienischen Rotwein-Rebsorten.

Neben den trockenen Weinen gibt es noch eine Süßweinvariante, den Sagratino Passitos. Gerne wird die Sorte als Verschnittpartner des Sangioveses verwendet.

Die Sorte erbringt dunkelrubinrote Rotweine mit hohem Tanningehalt.

Sangiovese

Sangiovese 

Die rote Rebsorte ist mit ca. 100.000 ha und 10 % der Gesamtrebfläche neben dem weißen Trebbiano die häufigste angebaute Italiens. Die Rebe ist vor allem in Mittelitalien verbreitet. Es gibt zahlreiche Klone, wodurch sich auch die daraus gekelterten Weine unterscheiden.

Früher erfolgte eine grobe Einteilung nach der Beerengröße in die zwei Familien Sangiovese Grosso (z.B. Brunello) und Sangiovese Piccolo (Chianti). Das wird aber inzwischen als nicht mehr korrekt angesehen. Anscheinend ergeben sich durch die Anpassungsfähigkeit der Rebe an verschiedene Böden unterschiedliche Geschmacksrichtungen.

Die Sangiovese-Weine weisen außergewöhnlich viel Tannin und Säure, aber nicht immer sehr tiefe Farbe, auf.

Sankt Laurent

Sankt Laurent 

Die rote Rebsorte wird weltweit auf ca. 2.000 ha angebaut, vor allem in Deutschland und Österreich

Die früh reifende, etwas dünnhäutige  Rebsorte erbringt tiefdunkle samtige Rotweine mit mittlerem Tanningehalt. Sie besitzt ein gutes Alterungspotential. Ihr Aroma erinnert an Waldbeeren und Schwarzkirschen.

Sauvignon Blanc

Sauvignon blanc

Die weiße Rebsorte zählt zu den sogenannten Cépages nobles und ist nicht mit der roten Rebsorte Cabernet Sauvignon verwandt. Sie ist die zweitwichtigste Rebe nach dem Chardonnay.

Für die spätreifende Traube sind das kräftige Aroma nach Kräutern, Gras, grünen Früchten, Stachel- und Johannisbeere typisch.

Scheurebe

Scheurebe

Die weiße Rebsorte wurde nach dem Züchter Georg Scheu benannt, der sie im Jahre 1916 in der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey (Rheinhessen) kreierte. Lange Zeit wurde eine Kreuzung Silvaner und Riesling angenommen. Gemäß Ende der 1990er-Jahre durchgeführten DNA-Analysen war zwar der Riesling als Vater, jedoch als Mutter eine unbekannte Wildrebe beteiligt. In Deutschland gibt es ca. 1.700 Hektar Rebfläche.

Die spät reifende, ertragreiche Rebe wird vorwiegend für höhere Prädikatsweine herangezogen. Der goldgelbe Weißwein besitzt eine fruchtige Säure und einen rieslingähnlichen, rassigen Geschmack.

Semillon

Semillon  

Die weiße Rebsorte zählt man zu den Cépages nobles, den Edelsten der Welt.

Da sie wenig Säure hat, wird sie gerne mit anderen Sorten verschnitten. Aufgrund der dünnen Schale ist sie anfällig für Edelfäule und daher können aus ihr Süßweine, wie der Sauternes hergestellt werden.

Deutliche Aromen von Zitrone, Apfel und Honig.

Syrah

Syrah

Die rote Rebsorte zählt zu den Besten und Berühmtesten der Welt, den sogenannten Cépages nobles und liefert einen dunkelfarbenen Wein. Weltweit sind etwa 110.000 ha mit der Rebsorte bestockt.

Die Beeren sind klein, aber reichlich vorhanden. Meist sind die Weine stark tanninhaltig und haben ein starkes Johannisbeer-Aroma.

Teroldego

Teroldego

Die sehr alte rote Rebsorte stammt aus dem italienischen Trient und wird auf ca. 500 ha ausgebaut. Kleinere Anbaugebiete findet man noch in Istrien, am Gardasee, in Kalifornien und Neuseeland.

Die Weine der Rebsorte erbringen rubinrote, fruchtige Rotweine mit weichen Tanninen, die sehr gut für den Barrique-Ausbau geeignet sind.

 

Tempranillo

Tempranillo, Aragones, Tinta de Toro, Tinta Roriz, Tinto Fino

Die rote Rebsorte ist vor allem in Spanien und Portugal weit verbreitet und gilt als die spanische Antwort auf den Cabernet Sauvignon. Der Name bedeutet „der Frühe“ (span. temprano = früh) und bezieht sich auf die Eigenschaft der Trauben, sehr früh zu reifen.

Der Tempranillo ist die Basis vieler spanischer Rotweine, da er auch häufig als Verschnittwein genutzt wird.

Der Tinta de Toro gilt als die Urvariante des Tempranillo.

Die tannin- und gerbstoffreichen Weine sind tiefrot, würzig, eher säurearm und lange haltbar. Im Geschmack sind je nach Ausbau Kirschen, Trockenfrüchte, Pflaumen, Tabakblättern, Gewürze, Leder, Lakritze und Bitterschokolade erkennbar.

Timorasso

Timorasso

Die autochthone, sehr alte weiße Rebsorte ist eine Rarität des Piemonts. Die bestockte Rebfläche beträgt insgesamt weniger als 100 ha.

Die spät reifende Sorte ist wuchsstark und mäßig ertragskräftig. Die reinsortigen Weißweine sind von kräftiger Säure, aromatisch und verfügen über einen hohen Alkoholgehalt. 

Tinta Barroca

Tinta Barroca

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal, wo sie auf ca. 7.500 ha kultiviert wird. Sie zählt zu den wichtigsten Sorten für die Produktion von Rotwein. 

Die relativ dickschaligen Beeren haben einen hohen Zuckergehalt und erbringen dunkle, farbkräftige Rotweine.

Tinta Pinheira

Tinta Pinheira, Rufete

Die autochthone rote Rebsorte stammt aus Portugal wo sie besonders in den Bereichen Dão, Beiras und Douro. Mittlerweile wird sie auch im spanischen Kastilien-Leon angebaut. Die bestockte Rebfläche beträgt insgesamt ca. 6.200 ha.

Tinto Cao

Tinto Cão

Die autochthone, rote Rebsorte stammt aus Portugal. Die Rebfläche beträgt knapp über 1.000 ha.

Die Weine sind von einer hellen Farbe, die ein sehr würziges Bukett haben.

Tocai Rosso

Tocai Rosso

Die rote Rebsorte ist eine autochthone Sorte Norditaliens, wo sie in Venetien angebaut wird.

Die Weine verfügen über wenig Tannin und Struktur, weshalb sie vor allem als Verschnittwein Verwendung finden.

Touriga Franca

Touriga Franca

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal. Sie wird zum Beispiel in den Bereichen Douro, Dâo, Ribatejo, Terras do Sado und Trás-os-Montes angebaut. Die Anbaufläche beläuft sich auf ca. 14.000 ha. Sie gilt als eine der besten Traube zur Herstellung von Portwein.

Die aus der Rebe erzeugten Weine ergeben dunkelfarbige, duftige Weine.

Touriga Nacional

Touriga Nacional

Die rote autochthone Rebsorte stammt aus Portugal. Dort wird sie hauptsächlich im Douro -Tal, aber auch im Dao und Alentejo angebaut. Die Anbaufläche beläuft sich auf ca. 3.000 ha. Sie gilt als die beste Traube zur Herstellung von Portwein.

Die aus der Rebe erzeugten Weine sind in der Farbe dunkel, tanninreich und geschmackvoll, jedoch mit einem hohen Alkoholanteil, haben eine ausbalancierte Säurestruktur und harzige Aromen. 

Trajadura

Trajadura

Die weiße Rebsorte wird hauptsächlich in Portugal angebaut. Sie belegt dort insgesamt rund 1.200 Hektar Rebfläche.

Die ertragsschwache Rebe erbringt duftige, körperreiche und alkoholstarke Weine mit einem Zitrusaroma und wird häufig verschnitten.

Trebbiano

Trebbiano 

Die weiße Rebsorte ist sehr alt, die genaue Herkunft ist jedoch unklar. Mit ihren zahlreichen Namen und Klonen belegt die Sorte als Trebbiano (in Italien) und Ugni Blanc (in Frankreich) weltweit ca. 140.000 Hektar Rebfläche. In Italien ist sie neben der Sangiovese, die am weitesten Verbreitete.

Der Wein ist eher extraktschwach mit kräftiger Säure und geringem Alkoholgehalt.

Trincadeira

Trincadeira, Espadeiro

Die rote Rebsorte ist im Süden Portugals stark verbreitet und existiert mit zahlreichen Beinamen. Insgesamt belegt sie ca. 13.000 ha Rebfläche. Sie wird häufig als Verschnittwein genutzt.

Für Rose und rotem Vinho Verde wird die Rebsorte mit dem Namen Espadeiro verwendet.

Die Farbe ist sehr dunkel, fast schwarz. Die Sorte erbringt würzige und fruchtige Weine.

Trollinger

Trollinger

Die rote Rebsorte wurde bereits zur Römerzeit in Südtirol angebaut. Zur Weingewinnung findet man diese Rebsorte vorwiegend in Südtirol und Württemberg. Dort ist sie mit einer Anbaufläche von 2.400 ha die häufigste Rebsorte.

Der zumeist hellrote und säurearme Wein hat ein fruchtiges Bukett.

Veltliner

Veltliner (grüner Veltliner)

Die weiße Rebsorte mit vollem Namen Grüner Veltliner ist eine urtypisch österreichische Rebe. Die rund 14.000 ha ergeben dort einen ca. 30 prozentigen Anteil an der Gesamtrebfläche.

Die Reife erfolgt relativ spät und deshalb ist ein milder, langer Herbst von Vorteil.

Der Wein hat ein ausgeprägt würziges Bukett und sollte eher jung getrunken werden.

Verdejo

Verdejo 

Die weiße Rebsorte wird in den kastilischen Gebieten D.O. Cigales, D.O. Toro und D.O. Rueda kultiviert. Ihre Anbaufläche beträgt ca. 6.000 ha.

Sie erbringt kräuterwürzige und aromatische Weine mit Lorbeerbukett. Verdejo sollte meist jung getrunken werden. Top-Qualitäten können sich aber noch in der Flasche entwickeln und weisen dann einen nussig-cremigen Charakter.

Vermentino

Vermentino 

Die weiße Rebsorte hat ihren Ursprung vermutlich in Spanien oder Madeira. Ihre Gesamtanbaufläche beträgt weltweit ca. 7.000 ha. Sie wird vor allem auf Sardinien und Korsika, in Ligurien und im Languedoc angebaut.

Die Farbe der Weine ist meistens goldgelb mit grünlichen Reflexen. Ihr Bukett ist intensiv, fruchtig und duftig. Im Geschmack aromatisch mit einem leicht bitteren Unterton.

Viognier

Viognier 

Die weiße Rebsorte hat ihren Ursprung in Frankreich und wird überwiegend an der Rhone angebaut. Die weltweite Rebfläche liegt bei ca. 2.500 ha mit ansteigender Tendenz.

Der Wein hat eine kräftige Farbe und ein Bukett aus Aprikose, Pfirsich, Veilchen und Maiglöckchen.

Viosinho

Viosinho

Es handelt sich um eine autochthone weiße Rebsorte aus Portugal. Diese wird hauptsächlich in den Regionen Douro und Trás-os-Montes angebaut. 

Die Weine dieser Rebsorte haben ein blumiges Aroma mit leichten Anklängen von Aprikose und Zitrusfrüchten. 

Xarel-Lo

Xarel-Lo 

Das Hauptanbaugebiet der weißen Rebsorte ist in der D.O. Penedes. Derzeit sind insgesamt ca. 10.000 ha kultiviert.

Weine aus Xarel-Lo eignen sich zum Ausbau im Barrique.

Die früh reifende Rebsorte hat eine vegetabile Note, die vorwiegend an Weißkohl erinnert. Die Weine sind körperreich mit einer guten Säurestruktur. Die Farbe ist goldgelb. 

Zweigelt

Zweigelt

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Blaufränkisch x St. Laurent. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1922 durch Dr. Fritz Zweigelt in Österreich. Sie wird vorwiegend in Österreich angebaut. Dort ist sie die am häufigsten angebaute rote Rebsorte.

Die frostbeständige Sorte kann hohe Erträge erbringen. Der farbintensive und körperreiche Wein mit Beerenfrüchtearomen schmeckt leicht würzig und ist gerbstoffreich mit ansprechender Säure. Die Sorte wird häufig sortenrein ausgebaut, jedoch auch gerne für Verschnitte verwendet.